                                D64Lister 1.7.3

                                   By Lars


1. Einfhrung
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Da ich mit all den vorhandenen D64 Listern in so manchem Punkt unzufrieden
war, habe ich mich entschlossen, meinen eigenen D64 Lister zu schreiben.
Der D64Lister ist natrlich Freeware.



2. Fhigkeiten und Eigenschaften
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Der D64Lister zeichnet sich durch folgende Fhigkeiten und Eigenschaften aus,
auf die im Folgenden noch detaillierter eingegangen wird:

- Windows Programm (Win9x, WinNT, Win2000, WinXP, WinVista, Windows7)
- Multifile Support
- Erweiterter rekursiver OpenDialog mit Directory Anwahl
- D64 Images als Parameter
- Images ffnen mit Drag&Drop
- 40 Tracks Support (SpeedDOS, DolphinDOS, PrologicDOS)
- 99% Konvertierung von PETSCII -> ASCII 
- 99% Originalverhalten von C64 und 1541 
- ASCII Textfile Generierung
- RichTextFormat File Generierung
- Anhngen neuer Textfiles an schon vorhandene
- Umschaltung von Upper/Lower -> Upper/Graphics Char 
- Emulierter C64Screen
- C64Screen ist zoom- und scrollfhig
- Komfortabler OptionsDialog mit *.ini-File
- GEOS File Support
- Auto Upper/Lower Char Umschaltung fr GEOS Files
- GEOS File Details
- Anzeige von GeoWrite Texten inkl. Styles, Fontgren, Formatangaben und
  PhotoScraps
- Anzeige von GEOS Fonts
- Anzeige von GEOPaint Bildern
- Anzeige von PhotoScraps
- Anzeige von PhotoAlben
- GeoPaint Bilder und PhotoScraps speicherbar
- Fonts zoom- und speicherbar (als Bitmap)
- Zoombare Anzeige der GEOS Icons
- Export Funktion fr untersttzte GEOS Dateitypen
- Anzeige der BAM (inkl. Diskerrors nach den Vorgaben von StarCommander)
- Anzeige von BAM Eintrag -> Filename, Filename -> BAM Eintrge
- BlockViewer in Hex oder Char
- FileViewer mit BASIC Command Detokenizer, C64 Programm Export und Hex
  Darstellung


Alle Einstellungen und der letzte Loading Path werden in der D64Lister.ini
*.ini Datei gespeichert. Wenn sich eine Datei namens D64Lister.ini in dem
selben Verzeichnis wie die D64Lister.exe befindet, wird diese verwendet.
Damit kann der D64Lister portabel verwendet werden.
Ansonsten wird die *.ini Datei ab Windows XP in dem Benutzer
Anwendungs Daten Verzeichnis gespeichert. Bei Windows Versionen lter als
Windows XP wird die *.ini im Windows Verzeichnis abgelegt.



ffnen
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Der D64Lister ist eine vollstndige Windows Applikation und kein neues DOS
Tool mit Ausgabeumlenkung.

Es knnen vom D64Lister aus unbeschrnkt viele D64 Images gleichzeitig
geffnet werden, von denen das Directory nach C64/1541 Format (inkl. Blocks
free und Filetyp) angezeigt wird.
Hierzu wird auf einen der "Load" Buttons geklickt und die gewnschten Images
ausgewhlt.


Es sind zwei OpenDialoge verfgbar:

Der normale OpenDialog:
Mit STRG/Shift und Linksklick werden die Images ausgewhlt. STRG+A whlt alle
Images des aktuellen Verzeichnisses aus. Doppelklick whlt ein Image.

Der erweiterte OpenDialog:
Hier werden die Images nach Anwahl eines Directories gesucht (mit Wildcard-
Maske) und in der FileList auf der rechten Seite angezeigt. Hier knnen die
gewnschten Images oder ganze Directories mit Klick auf die Checkboxen 
gewhlt werden.
Auerdem checkt ein mit Linksklick aufgezogenes Rechteck die Images und ein 
mit Rechtsklick aufgezogenes uncheckt sie wieder.

Mit "Initial Directory" kann das Startverzeichnis beim nchsten ffnen
gewhlt ("Pick") oder eingetippt werden. Hier sind auch folgende Special
Locations gltig:

- DESKTOP  : Desktop
- DRIVES   : Arbeitsplatz
- NETWORK  : Gesamtes Netzwerk
- NETHOOD  : Netzwerkumgebung
- PERSONAL : Eigene Dateien

Das FileList Fenster kann rechts am Rand in der Gre gendert werden; diese
Einstellung wird aber erst beim nchsten ffnen des Dialoges sichtbar.

Nach Klick auf den "OK" Button werden die Images gelistet.

Die Liste im Hauptfenster wird beim erneuten ffnen gelscht.

Der "List" Button listet das zuletzt geladene D64 Image erneut.

Es ist auch mglich, den D64Lister mit Images als Parameter zu ffnen.
Dadurch kann der D64Lister in Windows als Default D64 Lister integriert
werden. Es wird kein ASCII File automatisch generiert.

Auerdem knnen ganze Directories oder einzelne Images mit Drag&Drop in das
Hauptformular gelistet werden.



ASCII Datei
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Das Directory kann im Hauptfenster betrachtet und/oder es kann eine ASCII
Textdatei mit fast vollstndiger PETSCII -> ASCII Konvertierung (Codepage 850)
erstellt werden.
Hierzu muss die Checkbox "Generate ASCII File" im Hauptformular angeklickt
sein.

Die ASCII Datei kann im Textmodus (DOS Prompt z.B. mit edit.com) angezeigt
und ggf. gedruckt werden. In Windows kann z.B. "DIZzy", "UltraEdit32" oder
"VEdit32 Plus" zur Anzeige genutzt werden. Es sollte auch jeder andere
beliebige Text Editor funktionieren, in dem der "Terminal" Font von Windows,
der als Emulation des Textmodus gedacht ist, auszuwhlen ist.
Empfehlenswert sind hier u.a. "Jane", "Angel Writer" oder "Kool Padding".
Hier kann der "Terminal" Font als Default (mit Zeichengre 6 oder 12)
eingestellt und es knnen auch RTF Dateien geffnet werden (nicht mit "Jane").
Fr eine Auswahl an Editoren siehe z.B.
http://www.heise.de/software/download/o0g0s3l11k17.

Die erstellten ASCII- oder RTF Dateien knnen auch ber File->Import im
D64Lister dargestellt werden.

Bei Klick auf den "Save" Button hat man die Wahl zwischen Text Datei oder RTF
Datei.
Die erstellten RTF Dateien nutzen den "Terminal" Font von Windows. Natrlich
kann auch aus der Liste im Hauptformular kopiert werden (STRG+C).
Das "ASCII Textfile" entspricht der "Generate ASCII File" Datei.
Bei Anwahl des "ANSI Textfile" wird eine Konvertierung der fr Windows nicht
richtig darstellbaren Zeichen gemacht.

Die PETSCII -> ASCII Konvertierung erfolgt mit einer modifizierten
Konvertierungstabelle von Joe Forster/STA (StarCommander).


Der Name der ASCII Datei wird im OptionsDialog eingestellt:

- Entweder wird der Name des Images benutzt           (default name)
- oder ein vorher angegebener Name                    (insert name)

Existiert die Datei bereits, kann zwischen folgenden Optionen gewhlt werden:

- Anhngen (Append)
- berschreiben
- Neuen Namen eingeben
- Abbruch

Ebenso wird das Verzeichnis, in dem die ASCII Datei gespeichert werden soll,
im OptionsDialog eingestellt:

- Verzeichnis, wo sich das Image befindet             (default path)
- Auswhlbares Verzeichnis oder neues erstellen       (select path)


Wird mehr als ein D64 Image geffnet, wird der Name des Directories
(default name) oder ein vorher eingegebener Name (insert name) fr die ASCII
Datei benutzt.

Der Speichername kann nach der Speicherung nochmals angezeigt werden.

Zustzlich kann ein Header (anschaltbar im OptionsDialog, "Generate Header")
vor jedes gelistete D64 Image in der ASCII Datei erstellt werden, der den
Namen des Images und ein paar gut sichtbare Trennstriche enthlt.



C64Screen
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Zur Kontrolle, oder nur um einmal einen schnellen Blick auf ein Image zu
werfen, ist der C64Screen gedacht (Klick auf "C64Screen"). Er benutzt den
originalen Schriftsatz aus dem C64 (CharROM) und stellt somit das Directory
originalgetreu dar.
Der Screen ist zoom- und scrollbar. Unter "Options | Images in C64Screen"
kann die Anzahl der im C64Screen dargestellten Directories beschrnkt werden,
da das Erstellen der Grafik des C64Screens Rechenzeit bentigt.

Im C64Screen sind folgende Tasten belegt:

- "+", "-" und "*"       Zoom



Upper/Lower -> Upper/Graphics Charset
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Der C64 besitzt zwei Charset Modi: den Upper/Graphics- und den Upper/Lower
Modus. Auch Filenamen knnen in diesen unterschiedlichen Modi gespeichert
werden.


Der D64Lister untersttzt diese beiden Modi. Entweder knnen sie manuell
umgestellt werden oder es kann eine automatische Erkennung erfolgen
(Options | Auto GEOS conversion):

- BASIC Files werden in Upper/Graphics dargestellt
- GEOS Files werden im C64Screen in Upper/Lower dargestellt und in der ASCII
  Datei als Standard ASCII gespeichert (GEOS benutzt Standard ASCII)

Die Graphic Chars wurden soweit wie mglich an vorhandene ASCII Grafikzeichen
angepasst.

Die Upper/Graphics- oder Upper/Lower Buttons des Hauptformulars werden in
allen PETSCII Konvertierungen des Listers benutzt.



Interpret Specialchars
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In Disknamen und Dateinamen knnen Specialchars vorhanden sein. ber die
Option "Interpret Specialchars" wird die Auswertung whrend des Listens
aktiviert.

Es werden folgende Specialchars ausgewertet:
- 0x0D        Return
- 0x8D        Shift Return
- 0x12        Reverse On
- 0x92        Reverse Off
- 0x1D        Cursor Right
- 0x9D        Cursor Left
- 0x14        Delete

Wobei bei den Return Chars kein Zeilenwechsel erfolgt. Die brigen
Specialchars(z.B. Cursor Down, Home, Clear usw.) werden ignoriert, aber
das Folgeverhalten (z.B. Rev Off) simuliert.
Disknamen sind (wie beim C64) auf 80 Zeichen und Dateinamen auf 40 Zeichen
limitiert.

Zeichen grer 0x80 werden hinter Anfhrungszeichen im Disknamen als BASIC
Tokens interpretiert, so ergibt z.B. ein Zeichen 0x8D in diesem Modus statt
eines "Shift Return" ein "GOSUB".

ber die Option "Display BASIC V2 Tokens" kann diese Auswertung aktiviert
werden. Die BASIC V2 Tokens knnen in der Token Table in den FileViewer
Options angesehen und editiert werden.



GEOS Support
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Werden beim Listen des Directories GEOS Files gefunden, wird auer der Modus
Umschaltung (s.o.) die Dateiendung ($80-DEL, $81-SEQ, $82-PRG, $83-USR,
$84-REL) durch GEOS Filetypendungen ersetzt. Dies sind:

BAS       ($01) - BASIC
ASS       ($02) - Assembler
DAT       ($03) - Data file
SYS       ($04) - System File
DAC       ($05) - Desk Accessory
APP       ($06) - Application
DOC       ($07) - Application Data
FON       ($08) - Font File
PRN       ($09) - Printer Driver
INP       ($0A) - Input Driver
DRV       ($0B) - Disk Driver (or Disk Device)
BOO       ($0C) - System Boot File
TMP       ($0D) - Temporary
AUT       ($0E) - Auto-Execute File

Ist im OptionsDialog die Checkbox "Generate GEOS File Details" angeklickt,
wird der Info Block des GEOS Files inklusive Icon der "GEOS File Details"
Liste hinzugefgt.

Ein Rechtsklick in der Liste zeigt das Optionen Popupmen.
Ein Doppelklick auf eine GeoWrite Datei ffnet den GeoWrite Viewer, in dem
der Inhalt der Datei angezeigt wird.
Ein Doppelklick auf GEOS Fonts, GeoPaint Bilder, PhotoScraps oder PhotoAlbums
ffnet separate Fenster, die den Inhalt der Dateien als Bitmaps anzeigen und
gespeichert werden knnen.
Ein Doppelklick auf ein nicht untersttztes GEOS File stellt das Icon in
einem separaten Fenster dar und kann hier als Bitmap gespeichert werden
(Rechtsklick). Die GEOS Details Liste ist unabhngig von dem "Clear" Button
auf dem Hauptfenster.

Im Photoalbum Viewer sind folgende Tasten belegt:

- "+", "-" und "*"          Zoom
- "PgUp" und "PgDown"       nchster/vorheriger Scrap


Bei Klick auf die Export Funktion im Popupmen werden von den selektierten
Eintrgen der "GEOS File Details" Liste die untersttzten Dateien nach ihren
Dateitypen exportiert, also Fonts und GeoPaint Bilder als Bitmap und GeoWrite
Texte als Textdatei (RTF Datei).


Vor dem Speichern der Liste erscheint eine Auswahlbox, in der einstellbar
ist, welche Abschnitte des Info Blocks gespeichert werden sollen.


Falls Probleme beim Sortieren der Liste auftauchen (die GEOS Details ListView
untersttzt das verwendete Sortierverfahren erst ab comctl32.dll Version
5.80), kann ein eigenes Sortierverfahren verwendet werden, das allerdings um
einiges langsamer ist als das von Windows angebotene. Dazu muss in der
D64Lister.ini folgender Eintrag eingefgt werden:

[GeosDetails]
OwnSort=1



GeoWrite
--------
ber das ContextMen im GeoWrite Viewer kann die Option eingeschaltet werden,
dass die im original verwendeten GeosFonts abhngig von ihrer FontID
durch Windows Fonts ersetzt werden.
Hierfr muss eine Lookup Tabelle in der *.ini Datei angelegt werden.
Die Eintrge mssen dieses Format haben:

GeosFontID=FontName;

[FontTable]
-1=Arial;				Default
0000=Berkelium 64;			BSW 64
0001=Arial;				University
0002=Helvetica;				California
0003=Times New Roman;			Roma
0004=Olde English;			Dwinelle
0005=JLS Space GothicR  NC;		Cory
0006=Comic Sans MS;			Tolman
0017=Broadway;				Superb
0019=Microgramma D OT Medium Extend;	Ormond
0025=MacType;				LeConte
0026=Pet Me 64;				Commodore	
0027=Times New Roman;			LW_Roma
0028=Helvetica;				LW_Cal	
0030=Courier New;			LW_Barrows
0056=Arial;				University_GE, University LQ
0057=Helvetica;				California_GE, California LQ
0064=Times New Roman;			Roma_GE, Roma LQ
0065=Olde English;			Dwinelle_GE
0066=JLS Space GothicR  NC;		Cory_GE
0088=Times New Roman;			LW_Roma_GE
0089=Helvetica;				LW_Cal_GE
0091=Courier New;			Barrows_LQ, LW_Barrows_GE
0128=Berkelium 64;			BSW 128
0129=Pet Me 64;				Commodore_GE
;0129=Commodore;			This is an Example to rem out an entry
0736=Comic Sans MS;			Tolman LQ
0745=Broadway;				Superb LQ
0980=Olde English;			Dwinelle_GE LQ

Die Tabelle wird beim Einlesen nach der GeosFontID sortiert. Der oberste 
Eintrag wird als Default verwendet, falls eine FontID nicht umgeschlsselt wird.
Es bietet sich an, den ersten Eintrag mit -1 anzulegen. Wenn nur ein anderer
DefaultFont genutzt werden soll, einfach nur diesen angeben.
Der FontName ist der Schriftname (wird z.B. auch in Word angezeigt), nicht der 
Dateiname des Fonts. Der FontName ended mit einen Semikolon. Nachfolgende Zeichen
werden ignoriert und dienen eines Kommentars. Die Tabelle ist nicht vollstndig
und kann jederzeit erweitert werden.

Siehe hierzu auch:
https://www.forum64.de/index.php?thread/73537-geos-fonts-als-truetype/



BAMViewer/BlockOwner/FileViewer/BlockViewer
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Im BAMViewer (Klick auf den BAM Button des Hauptformulars) wird die BAM
(Block Allocation Map) des zuletzt gelisteten Images angezeigt.
Diskettenfehler (generiert mit z.B. StarCommander) werden mit einem roten
Kasten und der Fehlernummer gezeigt. Bei Doppelklick auf einen Fehler wird
dieser kurz beschrieben.

Um ungestrt mit Rechtsklick den BlockViewer aufzurufen, deaktiviert ein im
BAMViewer getipptes 'd' das Popup, ein 'a' hingegen aktiviert es wieder.

Bei Klick auf den "Show Block Owner >>" Button klappt ein Fenster mit den
Files des aktuellen Images auf. Bei Klick auf einen Filenamen werden dessen
BAM Eintrge angezeigt.

Bei aktiviertem "Show Chain" werden die Blocknummern des ausgewhlten Files
mit den folgenden Farben angezeigt:
- Rot zeigt an, dass der Block einen Fehler hat. Doppelklick gibt eine kurze
  Fehlerbeschreibung.
- Grn zeigt an, dass der Block zum File gehrt. Bei GEOS VLIR Files ist dies
  der VLIR.
- Violett zeigt, dass der Block zu dem File gehrt und einen Fehler hat.
- Blau kennzeichnet die VLIR Blocks des Files.
  Die Nummer ist nicht die originale VLIR Nummer, sondern die absolut
  durchnummerierte VLIR Nummer (beginnend bei 1).
- Gelb kennzeichnet die Blocks eines VLIR Blocks.
  Der dazugehrige VLIR Block wird rechts oben angezeigt.
  Die Blocknummer wird links unten gezeigt.
- Pink zeigt den GEOS Infoblock an.

Bei Klick auf einen BAM Eintrag wird der zugehrige Filename hervorgehoben.

Ein Rechtsklick auf ein File ffnet den FileViewer:
Ein Rechtsklick auf einen BAM Block ffnet den BlockViewer:



FileViewer
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Im FileViewer stehen folgende Optionen zur Verfgung
(Klick auf "Options" Button oder Menuitem):

- Convert to ASCII
  Konvertiert den Inhalt des Files mit der PETSCII -> ASCII
  Konvertierungstabelle.
- Convert to Chars
  Konvertiert den Inhalt des Files zu Zeichen oder zeigt es in Hex an.
- Replace 0x0D with a newline
  In den meisten SEQ Files ist das Zeichen 0x0D eine neue Zeile.

- Detokenize
  BASIC Kommandos sind in sogenannten Tokens gespeichert.
  Um sie wieder als Kommandos anzuzeigen, mssen sie mit einem Klick auf den
  Knopf "TOK64" zurckgewandelt werden.
  Die Detokenize Funktion wurde zunchst mit Hilfe von TOK64 
  und PETCAT und dessen Sourcecode implementiert, hat aber mittlerweile
  nichts mehr mit diesen gemein. Danke an Cris Berneburg fr TOK64 und Jouko
  Valta fr PETCAT.

  Zustzlich knnen die folgenden Modi verarbeitet werden (Default):

  - Final Cardridge 3
  - Simons BASIC
  - TSB (Tuned Simons BASIC) 
  - Graphics52
  - BASIC V3.5
  - BASIC V7
  - BASIC V7.1
  - BASIC V10


  Wenn Detokenize erfolgreich war, werden BASIC Kommandos und spezielle
  Zeichen (z.B. {Up}, {Down}, {Home}) in unterschiedlichen Farben
  (einstellbar in der Token Table) dargestellt.
  Die bersetzung der speziellen Zeichen kann abgestellt werden.

- Token Table
  Ein Klick im FileViewer OptionsDialog auf den Button "Edit" neben den
  BASIC Modi ffnet die Token Table.
  Hier werden die Tokens der unterschiedlichen BASIC Modi und speziellen
  Zeichen gespeichert und knnen editiert und erweitert werden.

  Im Header Bereich sind folgende Angaben zu finden:

  - Number           Durchnummerierung der Spalten
  - Name             Name des Tokensets. Steht der Name in Klammern, wird
                     das Tokenset nicht zur Auswahl des BASIC Modus
                     in den FileViewer Options hinzugefgt.
  - Extension Of     Nummer der Spalte des Tokensets, der erweitert wird.
                     z.B. ist BASIC V7 eine Erweiterung von BASIC V3.5,
                     welches wiederum eine Erweiterung von BASIC V2 ist.
                     Wird kein Tokenset erweitert, muss hier ein "-"
                     eingetragen werden. Die Tokensets werden von Top
                     (Auswahl des BASIC Modus in den FileViewer Options
                     oder Autodetect) zu Bottom (das letzte Tokenset mit
                     "-" als "Extension Of") nach Token bereinstimmungen
                     inkl. Prefix durchsucht.
  - Type             Der BASIC Modus kann ber die Startadresse automatisch
                     ermittelt und/oder berprft werden.
                     BASIC Erweiterungen (Type 5, 6, 7) knnen nicht
                     automatisch erkannt werden, werden aber berprft.
                     Die BASIC Startadressen knnen mit Klick auf "Edit"
                     neben "Ignore Startaddress" in den FileViewer Options
                     eingestellt werden.
                      - Type 0    Startadresse wird nicht berprft
                      - Type 1    steht fr Specialchars
                      - Type 2    steht fr BASIC V2 Startadresse
                      - Type 5    steht fr BASIC V2 Erweiterungen
                      - Type 3    steht fr BASIC V3.5 Startadresse
                      - Type 6    steht fr BASIC V3.5 Erweiterungen
                      - Type 4    steht fr BASIC V7 Startadresse
                      - Type 7    steht fr BASIC V7 Erweiterungen
  - Color Type       Auswahl der zu benutzenden Farbe fr das Syntax
                     Highlighting.
                     Die Farbe kann mit "Change" am rechten Rand des Fensters
                     gendert werden.
  - Prefix           Einige Tokensets nutzen Prfixe zur Kennzeichnung eines
                     Tokens.
                     Dieses Prfix wird hier angegeben (fr Hex Zahlen 0x
                     benutzen). Ist kein Prfix vorhanden, muss hier 
                     ein "-" eingetragen werden.
  - Comment Token    Angabe des Tokens fr einen Kommentar. In BASIC V2 ist
                     dies 0x8F (REM). Der Kommentar Token wird mit der in 
                     Color Type 15 eingestellten Farbe dargestellt.
  - Detok Comment    Angabe, ob innerhalb eines Kommentars weiter Tokens
                     interpretiert werden (1), oder diese als Text angezeigt
                     werden sollen (0).

  Die Tokens mssen in aufsteigender Reihenfolge angegeben werden, um ein
  fehlerfreies Funktionieren zu gewhrleisten.
  Mit "Use Custom Token Table" wird beim ersten Gebrauch (entweder ffnen der
  Token Table oder Detokenize) eine eigene CSV Datei mit Tokensets geladen.
  Die CSV Datei kann z.B. in "Excel" oder "CSVEd" editiert werden.
  Copy/Cut/Paste wird in dem Token Table Fenster untersttzt.
  Das Listen Trennzeichen wird automatisch aus der "Number" Zeile ermittelt.
  Somit kann eine eigene Token Table mit weiteren BASIC Erweiterungen erstellt
  werden. Weitere Tokensets findet man z.B. in der mit Vice mitgelieferten
  cbm_basic_tokens.txt oder bei
  http://www.npsnet.com/danf/cbm/languages.html#BASIC

  Vorsicht: Es kann nicht alles berprft werden, somit ist die sorgfltige
            Erstellung des Header Bereichs nach Vorgabe fr neue Tokensets
            erforderlich!

  Soll die Custom Token Table gleich beim Start des D64Listers benutzt werden
  (fr z.B. "Display BASIC V2 Tokens" beim Listen), muss in der D64Lister.ini
  unter [TOK64] der Eintag LoadAtOnCreate=1 hinzugefgt werden.

- Save as...
  Das File kann als "RTF", "txt file" oder "C64 Program" mit oder ohne
  Startadresse gespeichert werden.

Die Upper/Graphics- oder Upper/Lower-Buttons des Hauptfensters werden auch im
FileViewer benutzt.



BlockViewer
-----------
Der BlockViewer stellt den selektierten Block abhngig von den FileViewer
Options dar.



Weitere Optionen
----------------
Im OptionsDialog knnen noch folgende Funktionen eingestellt werden:

- Convert Everything
  Konvertiert auch alphanumerische Zeichen. Ansonsten werden nur Graphic
  Chars und sonstige Zeichen konvertiert.

- Show deleted files
  Zeigt auch Files an, die im Directory als scratched markiert sind und einen
  Filenamen lnger als 0 Zeichen haben. Diese knnen ggf. wiederhergestellt
  werden...

- Convert disknames
  Es wird auch der Diskettenname des Images konvertiert. Dies knnte ntzlich
  sein, wenn sich Graphic Chars im Namen befinden. GEOS Disketten werden
  erkannt und nicht konvertiert (GEOS benutzt Standard ASCII).

- Allow more than 144 Files
  Normale Images benutzen nur Track 18 als Directory. Daraus ergeben sich max.
  144 Files. Es gibt jedoch erweiterte Images, die zustzliche Tracks als
  Directory nutzen.
  Mit dieser Option werden diese komplett gelistet, es wird allerdings auf
  288 Files begrenzt.



3. Ausblick
-----------
?



4. Dlls
-------
http://agent.microsoft.com/msdownload/ieplatform/ie/readme.txt
http://www.microsoft.com/msdownload/ieplatform/ie/comctrlx86.asp

http://www.dlldll.com/search/riched20.dll?srchtext=riched20.dll&x=30&y=9



5. Danke an
-----------
Bacchus/FLT
Joe Forster/STA
Robert Rottmerhusen
Jan Stuhler
Stefan Weber
Cris Berneburg
Jouko Valta
Robert Dunn
Werner Weicht
Arndt Dettke

TOK64:
http://www.geocities.com/SiliconValley/park/5715/tok64/
ftp://ftp.zimmers.net/pub/cbm/programming/msdos/



6. Bugs
-------
Bugs, andere nderungsvorschlge oder Ideen bitte an:

d64lister@hotmail.com

Der D64Lister ist zu finden auf:
https://www.c64-wiki.de/wiki/D64Lister
